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Es mag vielleicht übertrieben klingen, aber bevor man mit irgendwelchen Skizzen anfängt, sollte man zuvor den Säure-Grad (pH) des Bodens messen! Böden können unterschiedlich viel Kalk enthalten und werden dementsprechend als "sauer" oder "alkalisch" bezeichnet. Der Kalkgehalt ist entscheidend für die Fruchtbarkeit des Bodens verantwortlich. Der pH-Wert wird wird anhand einer Skala von 1 - 14 gemessen, wobei pH=7 für neutrale Böden steht. Werte von 1 - 7 kennzeichnen saure, von 7 - 14 alkalische Böden. Für eine grobe Messung genügt es, wenn man etwas Garten-Erde mit abgekochtem Wasser vermischt, etwas umrührt und dann in das trübe Wasser einen Teststreifen kurz hält. Teststreifen bekommen Sie für ein paar Euro in jeder Apotheke, wohingegen ihr neu angeschafftes Rhododendron, das bald darauf wegen des Säure-Grades eingeht, wesentlich teurer ist! Es gibt in Gärtnerei-Bedarf Geschäften auch spezielle Sets, womit man auch verschiedene andere Werte des Bodens messen kann. |
Anhand dieser ersten Analyse werden Sie schon entscheiden können, welche Pflanzen in ihrem Garten gedeihen oder wenigstens mit vertretbarem Aufwand gepflegt werden können und welche überhaupt nicht in Frage kommen. Sicherlich, man kann den pH-Wert eines Bodens mit Hilfe von Kalk- bzw. Stallmist- oder Kompost-Beigaben verändern, aber das ist etwas für den eingefleischten Hobby-Gärtner. Nach dieser einfachen Vorarbeit können Sie sich nun an die Raumplanung heranmachen! Es ist die Kunst des Gartengestalters alle festen Faktoren (Boden -Beschaffenheit, Licht -Verhältnisse, Mikroklima etc.) möglichst im Einklang mit den Wünschen des Gartenbesitzers zu bringen. Das kann nur individuell geschehen und ich würde mich freuen, diese Planung für Sie übernehmen zu dürfen. Hier kann ich Ihnen nur zwei einfache Beispiele für die Gestaltung eines kleineren und eines grösseren Gartens geben (Zeichnung aus "Der kerngesunde Garten" von G. Hamilton). |
Wie Sie aus den Zeichnungen bereits erkennen können, wäre nun für die Planung zu überlegen, welche Anteile darin der Ziergarten und der Nutzgarten haben sollen. Ein gesundes Verhältnis beider Arten dürfte den Vorteil haben, sowohl das Schönheits-Bedürfnis der Hausfrau, als auch die praktische Orientierung des Hausherrn befriedigen.
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